:: Navigation
Home
Infos
Stadtentw. u Verkehr
Landw.Naturschutz
Wirtscha. Soziales
Kultur,
Lokale Identiät
Energie - Tisch
Fotos
->> Für die gemeinsame Präambel schlagen wir vor
->> Das Leitbild besteht aus den folgende Kernsätzen
->> Ziel der Bemühungen sollte sein
->> Als Handlungs- und Umsetzungsvorschläge sehen wir vor
->> Als Projektvorschläge unterbreiten wir

 

Leitbild des Arbeitskreises „Wirtschaft und Soziales“:

Für die gemeinsame Präambel schlagen wir vor:

Pfungstadt mit seinen Ortsteilen, Eschollbrücken, Hahn und Eich, ist eine Stadt die zu ihrer Geschichte steht, sich auch offen für andere kulturelle Einflüsse zeigt und deshalb Partnerschaften mit Retford/Bassetlaw, Figline Valdarno und Gradignan unterhält und die weiter ausgebaut werden sollen.
Mittlerweile setzt sich die Pfungstädter Bevölkerung aus vielen unterschiedlichen Kulturkreisen zusammen. Sie steht dafür ein, dass die täglichen Bedürfnisse eines jeden Einzelnen und jeder Gruppierung in solidarischer, friedlicher, ökonomischer und umweltfreundlicher Form in unserer Heimatstadt befriedigt werden können.
Intoleranz, gleich welcher Art, darf in Pfungstadt keinen Platz haben.

oben


Das Leitbild besteht aus den folgende Kernsätzen.
Verwaltung, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen stehen in permanentem Austausch und sind bereit voneinander zu lernen. In allen Bereichen des Gemeinwesens ist eine stetige Verbesserung und Weiterentwicklung erforderlich. Es ist unabdingbar, Kooperationen mit den umliegenden Gemeinden einzugehen.

Unser Arbeitskreis befaßt sich mit dem Zusammenwirken von öffentlichem Leben mit:

1. Anforderungen an den Bereich Verwaltung,
den Sozialeinrichtungen, der Mobilität, der Wohnraumversorgung.

2. Anforderungen an den Bereich Wirtschaft,
angesiedeltem und wünschenswertem Gewerbe, Handel und Dienstleistung.

der Versorgung für den täglichen Bedarf (Einkaufen/Gesundheit, usw.)
3. Anforderungen an Bildungseinrichtungen,

oben

Ziel der Bemühungen sollte sein:

1. Anforderungen an den Bereich Verwaltung.

1.1. Die Verwaltung ist als Dienstleistungsbetrieb zu führen.

1.2. Es ist nicht erforderlich die Verwaltung mit beamteten Mitarbeiter/innen zu führen.

1.3. Die Geschäfte transparent und für die Bürger/innen nachvollziehbar zu führen.

1.4. Die Bürgerschaft ist in die Entscheidungsprozesse einzubinden und zu beteiligen in Form von Bürgerbefragungen- und Versammlungen, Anhörung Betroffener, besonders bei finanziellen Inanspruchnahmen.

1.5. Die Verwaltung versteht sich als Dienstleister für die Bürger/innen und nicht umgekehrt. Das Angebot der elektronischen Kommunikation ist weiter auszubauen (Internet, Datenbanken usw.).

1.6. Für die Verwaltung sind Service- Standards festzulegen.

1.7. Pfungstadt ist eine Stadt mit funktionierendem Sozialwesen, in der insbesondere Kinder, Jugendliche, Familien und ältere Mitbürger/innen gefördert werden.

1.8. Es ist die Sicherheit aller Menschen, auch in gesundheitlicher Hinsicht, zu gewährleisten.

1.9. Bei der Planung und Umsetzung der jeweiligen Maßnahmen sind die Arbeitnehmervertreter, wie Betriebsräte, Gewerkschaften, der DGB, soziale Einrichtungen oder Kirchen einzubinden.

2. Anforderungen an den Bereich Wirtschaft.

2.1. Es ist ein mittelfristig angelegter Wirtschaftsförderungsplan aufzustellen.

2.2. Die Ausweisung von Gewerbegebieten ist voranzutreiben, vorrangig sind vorhandene Gebiete zu nutzen.

2.3. Die Wirtschaftsförderung/Werbung ist professionell zu betreiben. Dies muß nach Festlegung und Richtlinien durch externe, professionelle Unternehmen erfolgen.

2.4. Es ist daraufhin zu arbeiten, daß ökologisch ausgerichtete und umweltfreundlich arbeitende Unternehmen zur Ansiedlung gewonnen und gefördert werden. Die Schaffung und der Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen ist zu fördern.

2.5. Bei der Anwerbung von neuen Unternehmen ist auf Vielseitigkeit der Branchen zu achten.

2.6. Ziel ist es, besonders eine den Bedürfnissen der Einwohner/innen gerecht werdender Mix an Konsummöglichkeiten bei der Auswahl der anzuwerbenden Unternehmen zu gewährleisten. Jede Bürger, jede Bürgerin sollte ihre Einkäufe in Pfungstadt tätigen können.

2.7. Somit ist sichergestellt, daß unnötige Fahrten in die Nachbarstädte vermieden werden und jedermann seine Bedürfnisse auch bei mangelnder Mobilität befriedigen kann.

2.8. Bei der Planung und Umsetzung der jeweiligen Maßnahmen sind die Arbeitnehmervertreter, wie Betriebsräte, Gewerkschaften, der DGB, soziale Einrichtungen oder Kirchen einzubinden.

3. Anforderungen an Bildungseinrichtungen.

3.1. Es ist dafür zu sorgen, daß ein vielfältiges Bildungsangebot in Pfungstadt zur Verfügung steht und dies den Bürger/innen bekannt gemacht wird.

3.2. Bildungs- und Kultureinrichtungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind zu erhalten und weiter auszubauen.

3.3. Benachteiligten Jugendlichen ist eine besondere Förderung anzubieten.

3.4. Das bisher bestehende Bildungsangebot der Schulen ist zu unterstützen und weiter auszubauen, in Zusammenarbeit mit Verwaltung und Wirtschaft.

3.5. Es ist ein gymnasiales Schulangebot ab der Klasse 5 zu schaffen.

3.6. Die Stadt ist verpflichtet für sichere Schulwege zu sorgen (Ampeln, Fahrradwege und besonders Verkehrsüberwachung an Schulen).

3.7. Gemeinsame Suchtpävention von staatl. Bildungseinrichtungen, Eltern und Polizei ist zu initiieren. Das Problem „Sucht“ ist an Bildungseinrichtungen latent vorhanden.

3.8. Die Stadt Pfungstadt gründet eine „Kommunale Lernfabrik“ als Ergänzung des Angebots der VHS. Besonders qualifizierte Bürger/innen stellen sich für Wissensvermittlung zur Verfügung.

3.9. Bei der Planung und Umsetzung der jeweiligen Maßnahmen sind die Arbeitnehmervertreter, wie Betriebsräte, Gewerkschaften, der DGB, soziale Einrichtungen oder Kirchen einzubinden.

oben


Als Handlungs- und Umsetzungsvorschläge sehen wir vor:

·
Daß eine Bedarfsermittlung und Bestandsaufnahme aller vorgenannten Bereiche vorgenommen wird. Hierbei ist auf eine ausgewogene, wohnungsnahe Versorgung in allen Stadtteilen zu achten.

· Aktive und erfolgreiche Kommunalpolitik kann nur dann auf einer breiten Basis funktionieren, wenn sich alle Bürger/innen entsprechend ihrer Interessen und Fähigkeiten aktiv an ihr beteiligen.

· Als daraus entstehende Effekte erhoffen wir uns eine Verringerung des Verkehrs und somit eine geringere Umweltbelastung. Kontaktmöglichkeiten im Wohnviertel und die Erhöhung des Wohnwertes durch mehr Attraktivität.

· Zu Förderung der Kommunikation zwischen Alt und Jung halten wir den Bau eines Begegnungszentrums für notwendig. „Generationen übergreifende Begegnungen“. Alt und Jung sollen Teams bilden und nicht in gegenseitigen Wettbewerb treten. Die jungen Alten sind durchaus in der Lage, spezielles, aktuelles Fachwissen in Gesprächen, Diskussionskreisen und auch Seminaren an Junge weiterzugeben.

· Unter Umweltgesichtspunkten, aber auch als Begegenungsmöglichkeiten und Ruhezonen sollen innerstädtische Grünanlagen geschaffen werden.

· Beim Bau und der weiteren Förderung von Sportanlagen mit öffentlichen Mitteln ist darauf zu achten, daß diese auch der nicht vereinsgebundenen Bürgerschaft zu gewissen Zeiten zur Verfügung stehen.

· Mit den Trägern des Wohnungsbaues sind Kooperationen einzugehen, um genügend bezahlbaren, bedarfsgerechten Wohnraum zu schaffen.

· Begleitungs- und Wiedereingliederunghilfen für Arbeitslose (Fachliches Training). Alle mit der Arbeitslosigkeit verbundenen menschlichen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Probleme sind hinreichend bekannt.

· Jeder Bürger, jede Bürgerin hat die Möglichkeit in Pfungstadt einen Arbeitsplatz zu finden. Wir können die Pfungstädter Unternehmen nicht zwingen, zusätzliche Arbeitsplätze bereitzustellen, aber wir können das Klima schaffen, in dem sich die Arbeitsmarkt- und Ausbildungssituation kooperativ und positiv beeinflussen läßt.

 

oben

Als Projektvorschläge unterbreiten wir:

->> Für ein zukunftsfähiges und soziales Zusammenleben schlagen wir einen Tauschring für Dienst- und Sachleistungen vor (Freiwilligen Agentur. Wer kann, bietet, sucht was? Auch Naturaltausch). Dazu ist eine Auftaktveranstaltung für Interessierte notwendig. Vereinsgründung mit Satzung und Tauschordnung.

->> Unsere Mitbürger/innen verfügen sehr oft über besondere Fertigkeiten und Kenntnisse, die sie anderen zur Hilfe und Unterstützung anbieten können und wollen. Außerdem könnten durch Tausch nicht mehr benötigter, aber intakter Gegenstände diese einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden. Insgesamt kann somit mit relativ wenig Aufwand nachhaltiger Nutzen erreicht werden.

->> Wiedereingliederunghilfen für Arbeitslose durch intensives, fachliches Training, wobei auch psychosoziale Probleme aufzugreifen sind.

Es ist eine unserer wichtigsten Aufgaben, Mitbürger/innen die arbeitslos sind, wieder eine berufliche Perspektive zu bieten. Dazu erscheint es notwendig:

->> Berufliche und wirtschaftliche Trends des neuen Jahrzehnts müssen vermittelt werden.

->> Arbeitsmarktanalysen sind zu erstellen.

->> Modernes Bewerbertraining mit intensiver, variabler Gesprächsvorbereitung.

->> Einzelberatung zu allen Arbeitsmarktthemen und zum Arbeitsrecht.

->> Beratung zur Inanspruchnahme von Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Rehamaßnahmen etc.

->> Vermittlung an Schuldnerberatung, Suchtberatung, Ehe- und Familienberatung.

->> Info-Runden in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

->> Strukturierung des Alltags, Freizeitaktivitäten gemeinsam mit anderen organisieren.

->> Fachleute aus ansässigen Unternehmen zu Unternehmenspräsentationen einladen, Fachvorträgen, Diskussionen, Vorstellung neuer Berufsbilder, usw.

->> Stetige Aktualisierung des Fachwissens.

->> Mobbingberatung.

->> Um ein entsprechendes Hilfsangebot anbieten zu können, ist ein fester Treffpunkt
/Zentrum, bzw. sind zusammenhängende Räumlichkeiten notwendig.

->> Alt hilft Jung, und Jung hilft Alt:

->> Lehrer, Handwerker, Fachleute, Spezialisten geben Fachwissen und Erfahrungen weiter, berichten über Fachthemen und helfen bei Bedarf.

->> Schüler, Studenten unterstützen Senioren beim Erlernen von PC-Anwendungen, Internet, moderner Technologien, usw. Helfen beim Einkaufen, Fahrdienste, Haus- und Gartenarbeiten usw. (Tauschringbörse)

->> Gemeinsame Auftaktveranstaltung.

->> Was können wir miteinander und füreinander tun?, mit Top-Moderation“.

->> Einbindung der Bürgerschaft in alle Entscheidungsprozesse.

->> Den Bürger/innen muß die Möglichkeit geboten werden, aktiv am politischen Geschehen der Stadt Pfungstadt mitzuwirken. Dies kann im Rahmen der politischen Parteien geschehen, für politisch weniger Interessierte z.B. aber auch innerhalb der Arbeitskreise der Agenda 21. Unsere Mitbürger/innen müssen oft genug nur überzeugt werden, daß auch ihre Meinung zählt und gefragt ist, damit sie bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren, dies wird bereits in vielen Gremien, Vereinen, Hilfsdiensten usw. täglich bewiesen. Vielen Ehrenamtlichen fehlt sicherlich gegenwärtig das Gefühl, daß ihre Mitarbeit wichtig und anerkannt ist.

Daher schlagen wir vor:

->> Stärkere Öffnung der Kommunalpolitik für Nichtparteimitglieder.

->> Verwaltung und Stadtverordnete sollen sich bei Fachthemen jeweils von qualifizierten Fachleuten beraten lassen.

->> Bürgersprechstunden intensivieren und Anreize für Interesse schaffen.

->> Sitzungen der Stadtverordneten sind öffentlich, werden aber zu wenig besucht, evtl. aus Mangel an ausreichenden Besucherplätzen. Wichtige Sitzungen in Sport- und Kulturhallen verlegen. Sitzungsprotokolle sollen veröffentlicht werden.

->> Der Informationsfluß von Verwaltung zum Bürger muß verbessert werden. Info.- Veranstaltungen der von den Bürger/innen gewählten Stadträte und Mandatsträger zu ihrer parlamentarischen Arbeit. Information ist Hol-, aber auch Bringpflicht.

->> Stadtverordnete sollen engeren Kontakt zur Bürgerschaft pflegen und gegebenenfalls deren Wünsche und Probleme, auch Anregungen aktiv in Sitzungen einbringen.

->> An allen wichtigen Sitzungen der Stadtverordneten, z.B. des Finanzausschusses, nimmt ein Agenda-Mitglied teil und berichtet seinem Arbeitskreis.

->> Auf Wunsch der Agenda-Arbeitskreise wird der Bürgermeister, ein Fraktionsvorsitzender, Stadtrat oder Stadtverordneter zu einem Informations- und Meinungsaustausch eingeladen.

->> Arbeitsplätze für die Bürger/innen in Pfungstadt.

->> Die Verwaltung muß sich als Dienstleister, mit entsprechenden attraktiven Angeboten, den angesiedelten Unternehmen und den Bürger/innen gegenüber verstehen.

->> Es ist hoheitliche Aufgabe des Bürgermeisters, aber auch der Stadträte und Fraktionsvorsitzenden sich für die Ansiedlung neuer und bereits bestehender Unternehmen und deren Betreuung zu engagieren.

->> Wenn keine Abteilung Wirtschaftsförderung besteht, kann der Bürgermeister einen geeigneten, fachlich qualifizierte Persönlichkeit benennen, die mit den Unternehmen auf gleicher Augenhöhe Kontakt pflegt.

->> Die Zusammenarbeit mit der IHK, HWK, AGV muß intensiviert werden.

->> Präsentation der Gemeinde bei Großunternehmen, die Unternehmensteile auslagern oder neue Produktionsstätten planen. (alle Info.- Quellen nutzen).

->> Parteiübergreifende Arbeitsgruppen stehen den Unternehmen zur Hilfe und Beratung zur Verfügung. (Koordinator).

->> Umfragen, Gespräche mit den Unternehmen: (Was kann die Stadt für das Unternehmen tun?).

->> Angebote an Unternehmen; z.B.

->> Hilfe bei Umweltfragen.

->> Vortragsreihen, Fachvorträge.

->> Vermittlung von Ausbildungskooperationen.

->> Anreize für zusätzliche Arbeits- und Ausbildungsplätze.

->> Unternehmerstammtische mit Bürgermeister und Spezialisten,

->> Einrichtung einer Personalberatung für Arbeitnehmer.

->> Für alle Pfungstädter Bürger/innen, die einen Arbeitsplatz suchen, im Beruf weiterkommen, oder sich neu orientieren wollen, wird professionelle Unterstützung geboten.

->> Arbeitsmarktanalyse, Suche, Auswahl, usw.

->> Karriereberatung

->> Hilfe bei allen Fragen der Personalorganisation.

->> Profi.- Bewerbungstraining, (auch für Führungskräfte, Spezialisten, usw.)

->> Gesprächstraining, Schulungsmaßnahmen

->> Einzelberatung

->> Spezialthemen

->> Pressearbeit

->> Organisation von Groß- Veranstaltungen,

->> Beratung und Informationen zum Arbeitsrecht,

->> Bei der Planung und Umsetzung der jeweiligen Maßnahmen sind die Arbeitnehmervertreter, wie Betriebsräte, Gewerkschaften oder der DGB, einzubinden.

oben

 

:: Link´s
pfungstadt.de
pfungstadt.com
© by FES Webdesign AG 2004 für die Agenda 21 in Pfungstadt